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Hier finden Sie unsere neuesten Unternehmensnachrichten in der Übersicht.

    Pressemitteilung

    ElringKlinger schließt Geschäftsjahr 2021 mit kräftigem Umsatz- und Ergebniswachstum ab

    • Konzernumsatz um 9,7% auf 1.624 Mio. EUR ausgeweitet
    • EBIT mit 102 Mio. EUR deutlich gesteigert, EBIT-Marge bei 6,3 % (2020: 27,7 Mio. EUR bzw. 1,9 %)
    • Dividendenvorschlag von 0,15 EUR je Aktie
    • 2021 weitere wichtige Schritte im Bereich E-Mobility
    • Laufendes Geschäftsjahr von Folgen des russisch-ukrainischen Konflikts und hoher Unsicherheit geprägt

     

    Dettingen/Erms (Deutschland), 29. März 2022 +++ Die ElringKlinger AG hat mit seinen finalen, geprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2021 die am 25. Februar 2022 veröffentlichten vorläufigen Zahlen bestätigt. Der Konzern konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz um 9,7% auf 1.624,4 Mio. EUR (2020: 1.480,4 Mio. EUR) steigern. Im Vergleich zur globalen (+3,4% gemäß IHS) wie auch der europäischen Automobilproduktion (-5,5%) fiel das Umsatzwachstum deutlich stärker aus. Zudem erzielte der Konzern ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 102,0 Mio. EUR (2020: 27,7 Mio. EUR), was einer EBIT-Marge von 6,3% (2020: 1,9%) entspricht.

    Dazu Dr. Stefan Wolf, Vorstandsvorsitzender der ElringKlinger AG: "Vor dem Hintergrund eines Jahres, das von pandemiebedingten Einschränkungen, Lieferkettenschwierigkeiten und Rohstoffengpässen gezeichnet war, sind die Geschäftszahlen von ElringKlinger 2021 mehr als zufriedenstellend. Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass ElringKlinger beim Megatrend Elektromobilität erstklassig positioniert ist und der Konzern für die nächste Phase der Transformation sowohl finanziell als auch produktseitig schlagkräftig aufgestellt ist. Das ermöglicht uns weiterhin, die große Chancen des Wandels zu nutzen und das profitable Wachstum mittelfristig fortzusetzen."

    Deutliches Umsatzwachstum in den größten Absatzregionen
    In der für ElringKlinger nach Umsatz größten Absatzregion, Übriges Europa, konnte im Geschäftsjahr 2021 ein starkes Umsatzwachstum von 65,4 Mio. EUR oder 15,4 % auf 488,8 Mio. EUR verbucht (2020: 423,4 Mio. EUR) werden. Der Umsatz in Nordamerika nahm im Geschäftsjahr 2021 um 7,1 % oder 26,0 Mio. EUR auf 393,7 Mio. EUR (2020: 367,7 Mio. EUR) zu. In der Region Asien-Pazifik erzielte ElringKlinger einen Umsatz von 325,4 Mio. EUR (2020: 274,8 Mio. EUR), was einem Zuwachs von 50,6 Mio. EUR oder 18,4 % entspricht. Einen leichten Umsatzrückgang von 8,9 Mio. EUR oder 2,5% auf 346,7 Mio. EUR (2020: 355,6 Mio. EUR) verzeichnete der Konzern in der Region Deutschland, was auf Einschränkungen der Produktion in einigen Werken der Automobilhersteller zurückzuführen ist.

    Schwierige Rahmenbedingungen
    Im Jahr 2021 war die Wertschöpfungskette im Automobilsektor von teils deutlichen Preissteigerungen gekennzeichnet, da neben den anziehenden Rohstoffpreisen auch die Lieferketten nicht nur durch die Pandemiefolgen, sondern auch durch Ereignisse wie z.B. den Starkregen im Juli oder die Suez-Kanal-Havarie im März gestört waren. In Folge der sich wiederbelebenden Konjunktur stiegen darüber hinaus auch die Personal-, Vertriebs- und Verwaltungskosten gegenüber 2020 wieder an.

    Trotz dieser Rahmenbedingungen gelang es dem Konzern, seine Ertragskraft durch das Effizienzsteigerungsprogramm weiter zu stärken und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 216,1 Mio. EUR (2020: 181,5 Mio. EUR) zu erzielen. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen resultiert ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 102,0 Mio. EUR (2020: 27,7 Mio. EUR). Insgesamt belief sich 2021 der Ergebnisanteil, der den Aktionären der ElringKlinger AG zusteht, somit auf 55,7 Mio. EUR (2020: -40,8 Mio. EUR). Infolgedessen lag auch das Ergebnis je Aktie mit 0,88 EUR (2020: -0,64 EUR) deutlich über dem Niveau des Vorjahres.

    Auch mit Blick auf die Bilanz weist der ElringKlinger-Konzern ein überaus robustes Fundament auf: Bei steigendem Ergebnis wurde die Nettoverschuldung 2021 um weitere 90 Mio. EUR reduziert, die Nettoverschuldungsquote auf 1,7 (31.12.2020: 2,5) verbessert und die Eigenkapitalquote auf 47,0 % (31.12.2020: 41,4 %) erhöht.

    Ausgewogene Ausschüttungspolitik
    Vor dem Hintergrund des erzielten Bilanzgewinns einerseits und der tiefgreifenden Transformation der Automobilindustrie andererseits haben Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam beschlossen, die Ausschüttungspolitik ausgewogen zu gestalten. Sie schlagen daher der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 0,15 EUR vor. Damit sollen die Aktionär:innen an der Ertragsstärke des Konzerns teilhaben, gleichzeitig soll die Gesellschaft für die weitere Transformation gestärkt werden.

    Virtuelle Hauptversammlung
    Angesichts der noch hohen Infektionszahlen und zum Schutz aller Beteiligten hat sich der Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat bereits Anfang Februar dazu entschieden, die diesjährige Hauptversammlung am 19. Mai 2022 erneut virtuell auszurichten. Auch wenn gegebenenfalls zu erwarten ist, dass sich die Infektionslage im Mai entspannen könnte, bestehen nach wie vor hohe Unsicherheiten, ob und wie eine Präsenzveranstaltung durchgeführt werden kann

    Wichtige Schritte bei neuen Antriebstechnologien
    Im Berichtsjahr konnte ElringKlinger wichtige Meilensteine gerade in seinen strategischen Zukunftsfeldern erzielen. Am 1. März 2021 nahm die EKPO Fuel Cell Technologies GmbH (EKPO) ihre Geschäftstätigkeit am Konzernsitz in Dettingen/Erms auf und wird das große Potenzial auf dem Markt für Brennstoffzellenkomponenten und -stacks erschließen. Darüber hinaus bezog die Batterietechnologie ihr neues Kompetenzzentrum am Standort Neuffen, wo sie ihre Tätigkeiten weiter bündeln wird.

    Mehrere volumenstarke Aufträge, die insbesondere für den stark expandierenden Geschäftsbereich E-Mobility von hoher Bedeutung sind, unterstreichen den technologischen Vorsprung der ElringKlinger-Produkte. So veröffentlichte die ElringKlinger AG 2021 den Auftrag eines globalen Batteriehersteller über Zellkontaktiersysteme mit einem Gesamtvolumen im mittleren dreistelligen Mio.-EUR-Bereich und die EKPO einen volumenstarken Serienauftrag im hohen zweistelligen Mio.-EUR-Bereich für die Lieferung von Brennstoffzellenstacks an ein deutsches Mobilitätsunternehmen. Darüber hinaus wird der Konzern zur Neuentwicklung eines Zelldeckeldesigns im Rahmen des europäischen Projekts "IPCEI Batterie 2" bis 2026 Fördermittel von insgesamt 33,8 Mio. EUR erhalten. Damit ist ElringKlinger eines von elf deutschen Unternehmen, die im Rahmen dieser Initiative eine europäischen Batteriewertschöpfungskette aufbauen sollen. Und auch für das "IPCEI Wasserstoff" hat die Bundesregierung ElringKlinger vorausgewählt, eine Bestätigung durch die Europäische Kommission steht hier noch aus.

    Ausblick 2022
    Basierend auf den Geschäftsjahreszahlen 2021 startet der Konzern gestärkt in das neue Geschäftsjahr, das von anhaltend herausfordernden Rahmenbedingungen gekennzeichnet ist. Der hohe Grad an Unsicherheit, der vor allem durch die noch spürbaren Pandemiefolgen, die andauernden Halbleiterengpässe und die schwierige Situation auf den Rohstoffmärkten bestimmt wird, wurde durch den russisch-ukrainischen Konflikt, dessen Intensität und die Ungewissheit sowohl über den weiteren Verlauf als auch über die möglichen globalen Folgen noch einmal deutlich verschärft. Wirkt sich der russisch-ukrainische Konflikt weiterhin nachhaltig auf die Wertschöpfungskette des Automobilsektors aus und bleiben durch die Auseinandersetzung wesentliche Umsatzbeiträge aus, sind weitere zusätzliche Ergebniseffekte nicht auszuschließen. Daher setzt der Konzern seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2022 aus. Sobald fundierte, zuverlässige Einschätzungen für die Finanzzahlen des Konzerns zu treffen sind, wird ElringKlinger eine Prognose für das Geschäftsjahr 2022 abgeben.

    Insgesamt leitet der Konzern aus den herausfordernden Rahmenbedingungen der Gegenwart eine kurzfristige Handlungsstrategie ab, die vor allem auf das Management der Folgen des russisch-ukrainischen Konflikts, die angespannte Situation auf den Rohstoffmärkten und auch die Inflationsgefahren durch höhere Energie-, Transport- und Lohnkosten ausgerichtet ist. Mittel- und langfristig wird die Transformation der Mobilität den Sektor bestimmen, für die der Konzern durch seine frühzeitige Fokussierung und sein bereits transformiertes Produktportfolio sehr gut aufgestellt ist.
     

    Kennzahlen über das Geschäftsjahr 2021 sowie das 4. Quartal 2021

    in Mio. EuroGJ 2021GJ 2020∆ abs.∆ rel.Q4 2021Q4 2020∆ abs.∆ rel.
    Auftragseingang1.977,51.483,1+494,4+33,3%485,1512,0-26,9-5,3%
    Auftragsbestand1.386,21.033,1+353,1+34,2%1.386,21.033,1+353,1+34,2%
    Umsatz1.624,41.480,4+144,0+9,7%406,1450,9-44,8-9,9%
    davon Währungseffekte  -6,2-0,4%  +6,4+1,4%
    davon M&A-Aktivitäten  +0,0+0,0%  +0,0+0,0%
    davon organisch  +150,2+10,1%  -51,1-11,3%
    EBITDA216,1181,5+34,6+19,1%33,587,6-54,1-61,8%
    EBIT102,027,7+74,3>100%3,625,2-21,6-85,7%
    EBIT-Marge (in %)6,31,9+4,4PP-0,95,6-4,7PP-
    Finanzergebnis-1,3-41,3+40.0>100%5,4-15,4+20,8>100%
    EBT100,8-13,6+114,4>100%9,09,8-0,8-8,2%
    Ertragsteuern46,226,4+19,8+75,0%8,918,7-9,8-52,4%
    Effektiver Steuersatz (in %)45,8<-100,0--98,6>100,0--
    Periodenergebnis
    (nach Minderheiten)
    55,7-40,8+96,5>100%0,9-10,7+11,6>100%
    Ergebnis je Aktie (in EUR)0,88-0,64+1,52>100%0,01-0,17+0,18>100%
    Investitionen (in Sachanlagen
    und Finanzimmobilien)
    70,057,3+12,7+22,2%32,319,4+12,9+66,5%
    Operativer Free Cashflow72,0164,7-92,7-56,3%-1,762,4-64,1<-100%
    Dividende je Aktie (in EUR)0,15*0,00+0,15>100%    
    ROCE (in %)6,41,7+4,7PP-    
    Net Working Capital402,2402,8-0,6-0,1%    
    Eigenkapitalquote (in %)47,041,4+5,6PP-    
    Nettofinanz-
    verbindlichkeiten
    369,2458,8-89,6-19,5%    
    Mitarbeiter (per 31. Dez.)9.4669.724-258,0-2,7%    

    *Vorschlag an die Hauptversammlung 2022

    Der Geschäftsbericht für 2021 ist online verfügbar unter: https://www.elringklinger.de/investor/2021-gb-de.pdf

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    Pressemitteilung

    Vertrag von CEO Dr. Stefan Wolf vorzeitig verlängert, Prognose für 2022 ausgesetzt

    • Vertrag von CEO Dr. Stefan Wolf vorzeitig um weitere vier Jahre verlängert
    • Theo Becker zum 31. März 2022 aus dem Vorstand abberufen
    • Dividende für das Geschäftsjahr 2021 in Höhe von 0,15 EUR vorgeschlagen
    • Prognose für das laufende Geschäftsjahr wird aufgrund des höchst unsicheren und volatilen Umfelds insbesondere infolge des Russland/Ukraine-Konflikts ausgesetzt

     

    Dettingen/Erms (Deutschland), 24. März 2022 +++ Der Aufsichtsrat der ElringKlinger AG (ISIN DE 0007856023 / WKN 785602) hat auf seiner heutigen Sitzung mehrere Beschlüsse gefasst. Neben personellen Entscheidungen wurde auch der Dividendenvorschlag des Vorstands befürwortet.

    Der Vertrag des CEO Dr. Stefan Wolf wurde vorzeitig um weitere vier Jahre bis zum 31. Januar 2027 verlängert. Kurz vor dem Ende der Vertragslaufzeit wird Dr. Wolf sein 65. Lebensjahr vollendet haben. Der bisherige Vertrag wäre zum 31. Januar 2023 ausgelaufen. Dr. Wolf ist seit 2006 Vorstandsvorsitzender der ElringKlinger AG, mit dieser Entscheidung gewährleistet der Aufsichtsrat Kontinuität an der Spitze des Konzerns.

    Gleichzeitig hat sich der Aufsichtsrat entschieden, das Vorstandsmitglied Theo Becker nach jahrelangem Wirken zum 31. März 2022 aus dem Vorstand abzuberufen. Theo Becker trat 1994 in das Unternehmen ein und wurde 2006 in den Vorstand berufen. Sein Vertrag wäre zum 31. Januar 2023 ausgelaufen. Die weiteren Vorstände werden die Aufgabenbereiche von Theo Becker übernehmen. Infolgedessen wird Thomas Jessulat für den Zentralbereich Purchasing & Supply Chain Management sowie für die Geschäftsbereiche Battery Technology und Drivetrain verantwortlich sein. Die Zentralbereiche Real Estate & Facility Management, Product Risk Management und Tooling Technology gehören künftig dem Vorstandsressort von Reiner Drews an.

    Die Abberufung zum jetzigen Zeitpunkt soll frühzeitig Klarheit für die anstehende Post-Covid-Phase und die kommende nächste Stufe der Transformation schaffen. Damit nimmt der Vorstand wieder seine ursprüngliche Größe von drei Personen ein. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, war Reiner Drews vor der Coronavirus-Pandemie 2018 in den Vorstand berufen worden.

    Zudem hat der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstands befürwortet, für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 eine Dividende von 0,15 EUR je Aktie auszuschütten. Beide Gremien werden diesen Vorschlag der Hauptversammlung, die am 19. Mai 2022 angesichts des Infektionsgeschehens im virtuellen Format stattfinden wird, unterbreiten.

    Darüber hinaus hat der Vorstand erneut den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2022 erörtert. Unter Berücksichtigung der zahlreichen Einflussfaktoren, vor dem Hintergrund des stark gestiegenen Preisniveaus bei Rohstoff-, Energie- und Transportkosten sowie angesichts eines erwarteten organischen Umsatzanstiegs auf Marktniveau rechnete der Konzern für das laufende Geschäftsjahr 2022 mit einer EBIT-Marge, die leicht unter dem Niveau des Vorjahres gelegen hätte. Durch den Ausbruch des russisch-ukrainischen Konflikts, dessen Intensität und die Ungewissheit sowohl über den weiteren Verlauf als auch über die möglichen globalen Folgen ist die Unsicherheit überaus hoch. Wirkt sich der russisch-ukrainische Konflikt weiterhin nachhaltig auf die Wertschöpfungskette des Automobilsektors aus und bleiben durch die Auseinandersetzung wesentliche Umsatzbeiträge aus, sind weitere zusätzliche Ergebniseffekte nicht auszuschließen. Insgesamt kam der Vorstand zu dem Schluss, dass sich die ursprünglichen Erwartungen, die auch im Geschäftsbericht niedergeschrieben sein werden, nicht aufrechterhalten lassen. Eine fundierte, zuverlässige Prognose für das Geschäftsjahr 2022 ist daher derzeit nicht abzugeben. Der Vorstand der ElringKlinger AG wird die weitere Entwicklung eng verfolgen und einen Ausblick geben, sobald die allgemeine politische und wirtschaftliche Lage dies wieder möglich macht.

    Die vollständigen Zahlen sowie den Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2021 wird der Konzern am 29. März 2022 veröffentlichen.

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    Pressemitteilung

    EKPO liefert Brennstoffzellenstacks für Logistikfahrzeuge

    • EKPO entwickelt und liefert Brennstoffzellenstacks für Globe Fuel Cell Systems
    • Vereinbarung beinhaltet Kooperation bei der Entwicklung und Produktion eines Brennstoffzellen-Aggregats für Logistikanwendungen auf Basis des NM5-evo-Stacks von EKPO
    • EKPO übernimmt nach Entwicklungsphase exklusiv die Industrialisierung und anschließende Serienfertigung der Stacks, die nach dem geplanten Markteintritt des XLP-Aggregats von Globe Anfang 2023 beginnen soll
    • Laufzeit des Entwicklungs- und Liefervertrags von zunächst vier Jahren

     

    Dettingen/Erms (Deutschland), 02. März 2022 +++ EKPO Fuel Cell Technologies GmbH (EKPO) und Globe Fuel Cell Systems GmbH (Globe) haben einen Entwicklungs- und Liefervertrag über Brennstoffzellenstacks für Antriebe von Logistikfahrzeugen vereinbart. Im Rahmen dieser Kooperation wird EKPO sein Know-how über die Stack-Peripherie, deren Schnittstellen sowie die Parameter für maximale Effizienz und Lebensdauer einbringen. Ab 2023 wird EKPO exklusiv die Stackmodule für das Brennstoffzellensystem von Globe liefern. Die Laufzeit des Entwicklungs- und Liefervertrags beträgt zunächst vier Jahre.

    "Die Vereinbarung mit Globe zeigt erneut, dass unsere Brennstoffzellenstacks ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten bieten. EKPO verfügt bereits heute über installierte Kapazitäten, um Brennstoffzellenstacks industriell zu produzieren, was für die Umsetzung ambitionierter und schneller Projekte wie das von Globe von entscheidender Bedeutung ist", sagt Julien Etienne, Chief Commercial Officer bei EKPO. "Unsere Stack-Module bieten im Markt die beste Kombination aus Leistungsdichte, kompaktem Design und geringem Gewicht. Dieses Paket macht EKPO zu einem zuverlässigen und innovativen Partner."

    Der Vertragspartner Globe ist ein junges, deutsches Green-Tech-Unternehmen aus Stuttgart, das im Jahr 2020 aus dem Innovationsbereich von Mercedes-Benz hervorgegangen ist. Dort entwickeln sie modulare und digital vernetzte Brennstoffzellenaggregate für verschiedenste Anwendungen, wie z.B. für die Intralogistik, dem Marine-Sektor oder für stationäre Anwendungen. "Die Partnerschaft mit EKPO ermöglicht uns noch mehr Qualität und Geschwindigkeit bei der Entwicklung unserer XLP-Reihe für den Intralogistik-Markt", sagt Steffen Bäuerle, Managing Director bei Globe. "Es ist großartig, mit einem Partner wie EKPO aus der Region zusammenzuarbeiten und damit unseren GreenTech-Ansatz - Made in Germany - voranzutreiben, mit dem wir die Industrie in eine CO₂-neutrale Zukunft begleiten."

    Die NM5-evo-Stackplattform der EKPO erfüllt die hohen Anforderungen der Kunden an ein langlebiges, kompaktes Brennstoffzellen-Stack-Design bei gleichzeitig hoher Leistungsdichte. Die Stack-Familie von EKPO insgesamt setzt im Markt mit Werten von über 6,0 kW/l im Zellblock Maßstäbe. Das Design der Stacks bietet zudem beste Voraussetzungen für die Skalierung und Modularisierung. Damit kann das Brennstoffzellensystem von Globe mit maximaler Flexibilität und Effizienz ausgelegt werden.

    EKPO entwickelt und erforscht über ihre Muttergesellschaft ElringKlinger seit über 20 Jahren die Brennstoffzellentechnologie. Die leistungsstarken und kompakten Stacks basieren auf der Protonenaustauschmembran (PEM)-Technologie und wandeln chemische Energie mit Wasserstoff und Sauerstoff in elektrische Energie um.

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    Pressemitteilung

    ElringKlinger mit vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2021: Starke EBIT-Marge und weiter sinkendes Verschuldungsniveau

    • Umsatz im Jahr 2021 organisch um 10,1% auf 1.624 Mio. EUR gesteigert
    • EBIT bei 102,0 Mio. EUR, EBIT-Marge mit 6,3% über Vorjahresniveau von 1,9%
    • Operativer Free Cashflow mit 72,0 Mio. EUR erneut im deutlich positiven Bereich
    • Nettofinanzverbindlichkeiten im Jahr 2021 um weitere 90 Mio. EUR reduziert, Net Debt/EBITDA bei 1,7

     

    Dettingen/Erms (Deutschland), 25. Februar 2022 +++ Nach vorläufigen und ungeprüften Zahlen für 2021 hat die ElringKlinger AG das abgelaufene Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen. Der Konzern konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 9,7% auf 1.624,4 Mio. EUR steigern. Nimmt man konstante Wechselkurse an, lag der Umsatzzuwachs in den letzten zwölf Monaten bei 150,2 Mio. EUR oder 10,1%. Die globale Automobilproduktion legte im gleichen Zeitraum nach Angaben des Datendienstes IHS um 3,4% zu. Zum Umsatzwachstum des Konzerns trugen vor allem die Regionen Übriges Europa (+65,4 Mio. EUR) und Asien-Pazifik (+50,6 Mio. EUR), aber auch Nordamerika (+26,0 Mio. EUR) bei, während der Umsatz in Deutschland mit minus 8,9 Mio. EUR leicht rückläufig war.

    Das Effizienzsteigerungsprogramm, das ElringKlinger seit 2019 verfolgt, schlug sich auch im Berichtsjahr in einer verbesserten Ertragslage nieder. Der Konzern erzielte ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 102,0 Mio. EUR (2020: 27,7 Mio. EUR), was einer Marge von 6,3% (2020: 1,9%) entspricht. Damit lag die EBIT-Marge am oberen Rand der im Oktober 2021 erhöhten Erwartungen, die für das Geschäftsjahr bei einer Marge von rund 6% lagen. Im Vorjahr war im Schlussquartal neben zahlungsunwirksamen Wertminderungen auch der Erlös aus einer Brennstoffzellenpartnerschaft in Höhe von rund 25 Mio. EUR verbucht worden.

    Dazu Dr. Stefan Wolf, Vorstandsvorsitzender der ElringKlinger AG: "Mit dem Geschäftsjahr 2021 sind wir sehr zufrieden. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie Halbleiterengpässen, Lieferkettenproblematik, Rohstoffverknappung und Coronavirus-Pandemie sind wir im Umsatz wieder deutlich stärker als der Markt gewachsen. Das Ergebnis konnte mit einer EBIT-Marge von 6,3% spürbar gesteigert werden. Insgesamt haben wir damit die Ziele unseres dreijährigen Vorstandsprogramms vollständig erreicht und in vielen Bereichen sogar übertroffen. ElringKlinger ist für die anstehende nächste Phase der Transformation schlagkräftig aufgestellt."

    Das globale Effizienzsteigerungsprogramm hatte der Vorstand mit dem Ziel implementiert, die Ertragskraft zu stärken, den Cashflow nachhaltig zu verbessern und die Nettofinanzverbindlichkeiten deutlich zurückzuführen. Nach der weiteren Reduzierung um 90 Mio. EUR im Jahr 2021 betrug die Nettoverschuldungsquote, d.h. Nettofinanzverbindlichkeiten im Verhältnis zu EBITDA, am Bilanzstichtag 1,7. Als das Programm im ersten Quartal 2019 eingeführt wurde, lag die Quote noch bei 4,7.

    Darüber hinaus führten zahlreiche Maßnahmen zu Kosteneinsparungen, zur Optimierung des Net Working Capitals und zur nachhaltigen Generierung des operativen Free Cashflows, der sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 72,0 Mio. EUR belief. Gleichzeitig führte der Konzern seinen disziplinierten und fokussierten Investitionsansatz fort, so dass 2021 4,3% (2020: 3,9%) des Umsatzes vorrangig in den neuen Antriebstechnologien und im Leichtbau investiert wurden. In Summe hat der Konzern in den letzten drei Jahren einen operativen Free Cashflow von 412,5 Mio. EUR erzielt und die Nettofinanzverbindlichkeiten von 795,5 Mio. EUR (31. März 2019) auf 369,2 Mio. EUR zum Jahresultimo 2021 mehr als halbiert.

    Die vollständigen und geprüften Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr sowie den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht der Konzern mit dem Geschäftsbericht 2021 am 29. März 2022.

    Vorläufige, ungeprüfte Zahlen zum Geschäftsjahr 2021 und zum 4. Quartal 2021

    in Mio. EuroGJ 2021GJ 2020∆ abs.∆ rel.Q4 2021Q4 2020∆ abs.∆ rel.
    Umsatz1.624,41.480,4+144,0+9,7%406,1450,9-44,8-9,9%
    davon Währungseffekte  -6,2-0,4%  +6,4+1,4%
    davon M&A-Aktivitäten  +0,0+0,0%  +0,0+0,0%
    davon organisch  +150,2+10,1%  -51,1-11,3%
    EBITDA216,1181,5+34,6+19,1%33,587,6-54,1-61,8%
    EBIT102,027,7+74,3+>100%3,625,2-21,6-85,7%
    EBIT-Marge (in %)6,31,9+4,4PP-0,95,6-4,7-
    Investitionen (in Sachanl.
    und Finanzimmobilien)
    70,057,3+12,7+22,2%32,319,4+12,9+66,5%
    Operativer Free Cashflow72,0164,7-92,7-56,3%-1,762,4-64,1->100%
    Net Working Capital402,2402,8-0,6-0,1%    
    Net Working Capital-Quote (in %)24,827,2-2,4PP-    
    Nettofinanzverbindlichkeiten369,2458,8-89,6-19,5%    
    Nettofinanzverbindlichkeiten/EBITDA1,72,5-0,8-32,0%    
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    Pressemitteilung

    Wechsel im Management der EKPO Fuel Cell Technologies

    • Armin Diez, bisher einer der drei Geschäftsführer der EKPO Fuel Cell Technologies, ist auf eigenen Wunsch und aus privaten Gründen zum 31. Dezember 2021 ausgeschieden
    • Nachfolger wurde zum 1. Februar 2022 Stefan Schmid, der Vorsitzende der Geschäftsführung der ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH
    • Mit der Ernennung von Stefan Schmid ist das EKPO-Management um die beiden weiteren Geschäftsführer Dr. Gernot Stellberger und Julien Etienne unmittelbar wieder vollständig

     

    Dettingen/Erms (Deutschland), 21. Februar 2022 +++ Nach über 30 Jahren im ElringKlinger-Konzern und in der Geschäftsführung der EKPO Fuel Cell Technologies GmbH (EKPO) ist Armin Diez zum 31. Dezember 2021 auf eigenen Wunsch und aus privaten Gründen aus dem Unternehmen ausgeschieden. Nach dem Eintritt in den ElringKlinger-Konzern 1990 leitete er ab 1999 die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Geschäftsbereichs Zylinderkopfdichtungen und rückte 2005 an dessen Spitze. Neben der Batterietechnologie ab 2011 wurde ihm 2016 auch die Leitung des Bereichs Brennstoffzellentechnologie anvertraut, während er die Verantwortung für den Bereich Zylinderkopfdichtungen abgab. Mit der Gründung der EKPO wurde er im März 2021 einer der drei Geschäftsführer.

    Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender des Supervisory Boards der EKPO, erklärte: "Mein großer Dank und meine hohe Wertschätzung gelten Armin Diez für sein langjähriges Engagement und seine außerordentlichen Leistungen. Er hat seine umfangreichen Kenntnisse und Erfahrungen eingebracht, um sowohl die Batterietechnologie als auch das Brennstoffzellengeschäft bei ElringKlinger entscheidend voranzutreiben. Zuletzt hat er als Geschäftsführer die Gründungsphase der EKPO Fuel Cell Technologies maßgeblich begleitet und gestaltet. Gleichermaßen freue ich mich, dass wir mit Stefan Schmid einen erfahrenen Nachfolger gefunden haben, der als Vorsitzender der Geschäftsführung die ElringKlinger Kunststofftechnik mit großem Erfolg leitet. Mit der Nachfolge von Schmid auf Diez ist die EKPO weiterhin hervorragend für ihre weitere Industrialisierungsphase und die nachhaltige Erschließung des globalen Brennstoffzellenmarkts aufgestellt."

    Stefan Schmid, Jahrgang 1965, verfügt über langjährige Management-Erfahrung und ist seit 2003 im ElringKlinger-Konzern tätig. Nachdem der gelernte Diplom-Chemieingenieur zunächst im heutigen Geschäftsbereich Leichtbau/ Elastomertechnologie die Produktion geleitet hat, übernahm er 2012 den Vorsitz der Geschäftsführung der ElringKlinger Kunststofftechnik GmbH, wo er für Produktion, IT und Personal verantwortlich war. In dieser Zeit hat der gebürtige Stuttgarter das wachstumsstarke Kunststoffgeschäft für den Konzern weltweit ausgebaut und dessen Industrialisierung sowohl lokal als auch international umgesetzt.

    Zum Aufgabengebiet von Stefan Schmid, der sein neues Amt am 1. Februar 2022 angetreten hat, gehören die Bereiche Produktion, IT, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsmanagement der EKPO. Damit ergänzt er das Team der Geschäftsführung um Dr. Gernot Stellberger, der die Ressorts Strategie, Finanzen, Einkauf, Personal und Advanced Development verantwortet, sowie Julien Etienne, der für die Bereiche Vertrieb, Marketing, Programme und Product Engineering zuständig ist.

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    Die 118. ordentliche Hauptversammlung der ElringKlinger AG fand am 16. Mai 2023 als virtuelle Hauptversammlung im ICS Internationalen Congresscenter Stuttgart, Messepiazza, 70629 Stuttgart, statt. 

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