Produktion und Umwelt
ElringKlinger setzt sein Umwelt- und Energiemanagement zielgerichtet ein, um sowohl an den eigenen Standorten als auch zunehmend in der Wertschöpfungskette die Umweltbelastungen durch die Geschäftstätigkeit zu senken. Das beinhaltet sowohl das konzernweit eingeführte, zertifizierte Umwelt- und Energiemanagementsystem als auch die kontinuierlichen Maßnahmen zur Ressourcenschonung.
ElringKlinger verfolgt konsequent das Ziel, die eigenen Produktionsprozesse klimaverträglicher zu gestalten. Inzwischen hat ElringKlinger die bilanzielle CO₂‑Neutralität an sämtlichen europäischen Standorten erreicht. Alle unvermeidbaren Emissionen werden vollständig kompensiert. Perspektivisch strebt der Konzern an, bis 2030 weltweit an allen Standorten bilanziell CO₂‑neutral zu produzieren. Parallel dazu arbeitet ElringKlinger kontinuierlich an der Reduktion der Scope‑3‑Emissionen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen. Zur strukturierten Umsetzung der konzernweiten Aktivitäten wurden sechs zentrale Handlungsfelder definiert, die an allen Standorten Anwendung finden. Dazu zählen die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden und Anlagen, der Ausbau regenerativer Energien, die weltweite Umstellung auf Grünstrom, der Ausbau der Elektromobilität im Fuhrpark, die Dekarbonisierung der Lieferkette sowie die Kompensation unvermeidbarer CO₂‑Emissionen durch Investitionen in externe, CO₂‑reduzierende Projekte.

ElringKlinger verfolgt seine Klimaziele entlang mehrerer zentraler Handlungsfelder. Im ersten Handlungsfeld steht die kontinuierliche Steigerung der Energieeffizienz bestehender Anlagen und Gebäude im Fokus. Die Produktionsstandorte sind angehalten, ihre CO₂-Emissionen systematisch zu reduzieren. Dazu zählen insbesondere die Optimierung bestehender Prozesse sowie die konsequente Vermeidung fossiler Energieträger.
Das zweite Handlungsfeld widmet sich dem Ausbau regenerativer Energien an den Standorten. Ergänzend dazu zielt das dritte Handlungsfeld auf die Umstellung der Stromlieferverträge auf elektrische Energie aus umweltfreundlichen, erneuerbaren Energiequellen ab.
Im vierten Handlungsfeld adressiert ElringKlinger den unternehmenseigenen Fuhrpark. Hierbei strebt der Konzern an, den Anteil von Elektro- und emissionsarmen Fahrzeugen sukzessive zu erhöhen. Der Fahrzeugbestand wird schrittweise elektrifiziert und durch geeignete Anreizsysteme, etwa im Rahmen der Dienstwagenregelung oder durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur, unterstützt.
Das fünfte Handlungsfeld stellt die Dekarbonisierung der Lieferkette in den Mittelpunkt. ElringKlinger arbeitet daran, die Datentransparenz entlang der Wertschöpfungskette weiter zu verbessern und verstärkt Primärdaten von Lieferanten zu erheben. Diese bilden die Grundlage, um gemeinsam mit Partnern gezielte Maßnahmen zur Emissionsreduktion umzusetzen.
Das sechste Handlungsfeld umfasst schließlich die Kompensation unvermeidbarer Emissionen. Emissionen, die trotz aller Reduktionsmaßnahmen nicht vermieden werden können, sollen durch geeignete Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen werden, um die Klimaziele von ElringKlinger ganzheitlich zu unterstützen.
Mit jeder Veränderung kommt der Konzern seinem Ziel der Klimaneutralität näher.

Durch die Matrixzertifizierung ISO 50001, die ElringKlinger an den europäischen Produktionsstandorten eingeführt hat, hat der Konzern die ganzheitliche Betrachtung der Energieströme intensiviert und eine umfangreiche Zählerinfrastruktur in einzelnen Produktionswerken aufgebaut. Dadurch können bisher ungenutzte Energieeffizienzpotenziale erschlossen, Energiekosten verringert und der Ausstoß von Treibhausgasen (z. B. CO2-Emissionen) reduziert werden. Das Energiemanagementsystem leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. ElringKlinger produziert bereits an allen europäischen Produktionswerken mit Grünstrom. Bis 2030 werden alle weiteren Produktionswerke global umgestellt. Gleichzeitig setzt der Konzern vermehrt auf die Eigenerzeugung von Grünstrom durch z. B. die Errichtung von PV-Anlagen an den eigenen Standorten.
ElringKlinger ist Teil des Klimabündnis Baden-Württemberg. Mit der vorliegenden Vereinbarung erklären Klimabündnispartner sich gegenseitig bei der Erreichung der politischen und unternehmerischen Klimaschutzziele zu unterstützen und kooperativ zusammenzuarbeiten.










