Investor Relations

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Hier finden Sie unsere neuesten Unternehmensnachrichten in der Übersicht.

    Pressemitteilung

    ElringKlinger liefert Prototypen eines Batteriesystems für Highend-Sportwagen

    • ElringKlinger erhält Auftrag über die Entwicklung und Lieferung von Prototypen eines Batteriesystems für die Piëch Engineering AG
    • Projekt beginnt bereits Ende 2021
    • Zunächst Volumen im mittleren einstelligen Mio.-EUR-Bereich

     

    Dettingen/Erms (Deutschland), 16. Dezember 2021 +++ Die ElringKlinger AG hat einen Auftrag im Bereich der Batterietechnologie von der Piëch Engineering AG erhalten. Im Zuge dessen entwickelt und liefert ElringKlinger Prototypen eines Batteriesystems für das vollelektrische Highend-Sportwagenmodell des schweizerisch-deutschen Herstellers. Die Batteriesysteme beinhalten neben den Batteriemodulen auch das Batteriemanagementsystem. Mit den Entwicklungs-, Liefer- und Testleistungen umfasst das Projekt zunächst ein Volumen im mittleren einstelligen Mio.-EUR-Bereich und beginnt noch Ende 2021.

    "Der Auftrag zeigt, dass ElringKlinger mit seiner Innovations- und Leistungsfähigkeit in der Batterietechnologie überzeugt. Denn Piëch stellt höchste Ansprüche an den vollelektrischen Antrieb seiner Fahrzeuge, die wir mit unseren Batterielösungen erfüllen", so Theo Becker, Technikvorstand der ElringKlinger AG. "Derzeit werden bereits die ersten Projektschritte umgesetzt. Unser Kompetenzzentrum in Neuffen bietet für das Projekt hervorragende Bedingungen."

    Das Batteriekonzept von Piëch basiert auf einem Pack mit über 400 Pouch-Zellen, das in Kombination mit der Steuereinheit den Kern des Systems bildet. Technisches Highlight des Konzepts ist die Spannungsumschaltung von 800 V auf 400 V. Dadurch wird ermöglicht, dass Ladevorgänge mit einer 800-Volt-Technik erfolgen, während dem Fahrbetrieb eine Spannung von 400 Volt zugrunde liegt. Darüber hinaus ermöglicht die innovative Batterietechnologie bei einer Kapazität von mehr als 70 kWh eine Reichweite von 500 km und erreicht hohe Laderaten, indem in weniger als fünf Minuten eine Batteriekapazität von 80 % erzielt wird.

    Piëch Automotive ist ein Schweizer Sportwagenhersteller mit Entwicklungszentrum in Memmingen, Deutschland. Die Piëch-Ingenieure setzen bei der Fahrzeugarchitektur auf ein flexibles, modulares Konzept als Basis für weitere Varianten. Der Piëch GT2 soll 2024 als erstes Fahrzeug einer Produktfamilie von drei Modellen auf den Markt kommen.

    ElringKlinger entwickelt und produziert bereits seit über zehn Jahren Komponenten für Lithium-Ionen-Batterien für verschiedene Hybrid- und batterieelektrische Fahrzeugmodelle. Das Know-How bei der Entwicklung und Serienfertigung in der Batterietechnologie umfasst Batteriesysteme, Batteriemodule sowie Komponenten für Batterien, wie z.B. Zellkontaktiersysteme, Modulverbinder, Zelldeckel, Abdichtsysteme oder Druckausgleichssysteme.

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    EKPO Fuel Cell Technologies und DR Powertrain kooperieren bei Brennstoffzellensystemen für den chinesischen Markt

    • EKPO und DR Powertrain unterzeichnen Vereinbarung über eine Brennstoffzellen-Kooperation mit Fokus auf den chinesischen Markt
    • EKPO beliefert DR Powertrain mit Brennstoffzellenstacks zur Integration in Systeme lokaler Hersteller für Automotive- und Non-Automotive-Anwendungen
    • Chinesischer EKPO-Standort in Suzhou nahe Shanghai als Drehscheibe für weitere Aktivitäten in Asien im zukunftsorientierten Bereich der Brennstoffzellentechnologie

     

    Dettingen/Erms (Deutschland), 8. Dezember 2021 +++ EKPO Fuel Cell Technologies GmbH (EKPO), das Gemeinschaftsunternehmen von ElringKlinger (60%) und Plastic Omnium (40%), und der chinesische Systemintegrator DR Powertrain System Co. Ltd. haben eine Partnerschaft vereinbart, um gemeinsam Brennstoffzellensysteme mit EKPO-Stacks für Automotive- und Non-Automotive-Anwendungen mit Fokus auf den chinesischen Markt zu entwickeln. Im Zuge dessen soll die Partnerschaft mit DR Powertrain langfristig ausgebaut werden, sie zielt auf zahlreiche Anwendungsbereiche im chinesischen Markt ab. Der Standort Suzhou bildet mit seiner unmittelbaren Nähe zu Shanghai einen geeigneten Ausgangspunkt, um die Aktivitäten von EKPO im Bereich Engineering, Testing und Produktion von Kleinserien für den asiatischen Raum auszubauen.

    DR Powertrain ist ein chinesisch-deutsches Joint Venture mit Hauptsitz in Jiaxing in der chinesischen Provinz Zhejiang. Das Unternehmen konzentriert sich auf Brennstoffzellenfahrzeuge, Engineering-Dienstleistungen, spezielle Fahrzeug-Antriebssysteme sowie Wasserstoff-Energiespeichersysteme. Die Serienproduktion von Brennstoffzellensystemen mit einer Leistung von 5 bis 120 kW und Kernkomponenten der Balance-of-Plant (BOP) wurde bereits aufgenommen, eine anerkannte chinesische Prüforganisation hat die Produkte bereits zertifiziert. DR Powertrain hat die Entwicklung und Fahrzeugintegration für mehrere Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV) gemeinsam mit chinesischen und internationalen Premium-Herstellern abgeschlossen. Die technischen Werte der Systeme sind inzwischen führend in China. Es wurde nun vereinbart, die Brennstoffzellensysteme in den FCEVs auf diesem Niveau mit leistungsstarken Stacks auszustatten.

    Der EKPO-Stack-Familie mit den Typen NM5 und NM12 bildet zunächst die Basis für die Zusammenarbeit und erfüllt die hohen Anforderungen des Kunden an ein langlebiges, kompaktes Brennstoffzellenstack-Design bei gleichzeitig hoher Leistungsdichte von bis zu 6,2 kW/l im Zellblock. Neben dem vergleichsweise geringen Gewicht erreichen beispielsweise die knapp 600 Zellen des NM12-Twin ein hohes Leistungsspektrum von bis zu 205 kW im Druckbetrieb. Darüber hinaus bietet das Stackdesign beste Voraussetzungen für eine Skalierung und Modularisierung, so dass der Endkunde seine Nutzungsanwendung mit maximaler Flexibilität und Effizienz gestalten kann.

    Julien Etienne, in der EKPO-Geschäftsführung für den Vertrieb verantwortlich, kommentiert den jüngsten Vertragsabschluss: "Wir freuen uns, mit DR Powertrain einen Partner mit hohem Technologieanspruch und breitem Marktzugang gewonnen zu haben. Gemeinsam arbeiten wir nun daran, weitere Aufträge aus dem Automobilbereich oder für andere Anwendungen zu erhalten. China ist für uns ein zentraler Zukunftsmarkt, um mit unseren Stack-Technologien zu einer modernen Mobilität beizutragen. Der Standort in Suzhou ist ein hervorragender Ausgangspunkt für unsere Aktivitäten in Asien, insbesondere in China."

    Dr. Haiyu Gao, stellvertretender Geschäftsführer von DR Powertrain und verantwortlich für Vertrieb, bewertet die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen überaus positiv: "DR Powertrain und EKPO haben bei den Pkw-Projekten für verschiedene chinesische Premium-Fahrzeughersteller sehr gut zusammengearbeitet, die exzellenten Technologie- und Produkteigenschaften sind breit anerkannt worden. Durch die Kooperation mit EKPO wird DR Powertrain eine neue Generation von Systemlösungen anbieten und die Leistungsvorteile der eigenen BOP-Komponenten einbringen. Die Zusammenarbeit wird es beiden Unternehmen ermöglichen, ihre F&E- und Produktionsfähigkeiten zu stärken, den Kunden eine höhere Integrationsstufe und kosteneffiziente Produkte anzubieten sowie unverzüglichen Service zu leisten."

    Über die Muttergesellschaft ElringKlinger ist EKPO seit rund 20 Jahren in der Forschung und Entwicklung von Brennstoffzellen tätig. Die kompakten Stacks basieren auf der Protonenaustauschmembran-(PEM-)Technologie und wandeln unter Verwendung von Wasserstoff und Sauerstoff chemische in elektrische Energie um. EKPO bietet Stacks in verschiedenen Konfigurationen an, die in Kundensysteme integriert werden können. Sie verfügen optional über im Medienmodul integrierte Peripheriekomponenten und Systemfunktionalitäten, die eine deutliche Vereinfachung und Kostenreduktion des Brennstoffzellensystems erlauben. Über die Systemlösungen der Muttergesellschaft Plastic Omnium lässt sich mit EKPO die gesamte Wertschöpfungskette eines wasserstoffbasierten Brennstoffzellenantriebs abdecken. EKPO verfügt über eine Produktionskapazität von zunächst bis zu 10.000 Stacks jährlich, die schrittweise in Einklang mit dem Auftragsbuch ausgebaut wird.

    Über EKPO Fuel Cell Technologies
    EKPO Fuel Cell Technologies (EKPO) mit Sitz in Dettingen/Erms (Deutschland) ist ein führendes Joint Venture in der Entwicklung und Großserienfertigung von Brennstoffzellenstacks für die CO2-neutrale Mobilität. Das Unternehmen ist Komplettanbieter für Brennstoffzellenstacks und -komponenten, die in Pkw, leichten Nutzfahrzeugen, Lkw, Bussen sowie in Bahn- und Schiffsanwendungen zum Einsatz kommen. Dabei baut das Unternehmen auf die Industrialisierungskompetenz zweier etablierter internationaler Automobilzulieferer - ElringKlinger und Plastic Omnium.

    Ziel des Joint Ventures ist es, leistungsstarke Brennstoffzellenstacks zu entwickeln und in Serie zu produzieren, um die CO2-neutrale Mobilität weiter voranzutreiben - ob auf der Straße, der Schiene, dem Wasser oder im Gelände.


    Über DR Powertrain Systems
    DR Powertrain hat vor 15 Jahren mit der Industrialisierung von Brennstoffzellen in China begonnen. Das industrielle Layout von DR Powertrain umfasst vier Hauptbereiche, darunter Fahrzeugprodukte, Systemprodukte (Brennstoffzellensystem und Antriebsstrangsystem), Kernkomponenten (Luftkompressor, Wasserstoffversorgungs- und -rückführungseinheit usw.) und Ingenieurdienstleistungen. Das Unternehmen hat sein Geschäftskonzept "1+2+6+1 Fahrzeug-System-Komponenten-Service" verwirklicht und Dutzende von Produktabstimmungen und Fahrzeuganpassungen durchgeführt. Durch technische Entwicklungsprozesse mit hochwertigen Pkw- und Nutzfahrzeuganwendungen ist DR Powertrain zu einem führenden Unternehmen in der Brennstoffzellenindustrie geworden und hat wichtige Unterstützung von lokalen Regierungen erhalten. In der Zukunft wird DR Powertrain die Förderung im Transportbereich vertiefen, Anwendungen für mehrere Szenarien, wie z.B. die Energiespeicherung, erforschen und sich aktiv den chinesischen Plänen und Praktiken des "Dual-Carbon" widmen.

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    ElringKlinger für ressourcensparendes Batteriezellgehäusedesign ausgezeichnet

    Dettingen/Erms, Fellbach, 5. November 2021 +++ Die ElringKlinger AG hat den zweiten Platz beim diesjährigen Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg in der Kategorie „Materialeffizienz“ erzielt. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen für „InnoCap“, ein innovatives Deckeldesign für prismatische Lithium-Ionen-Zellen. Die Preisverleihung durch Sibylle Hepting-Hug, Leiterin der Abteilung der Grundsatz, Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft im Umweltministerium fand am gestrigen Donnerstagabend in der Schwabenlandhalle in Fellbach statt.

    Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg verleiht den Umwelttechnikpreis seit 2009 im Zwei-Jahres-Takt für hervorragende und innovative Produkte in der Umwelttechnik. Das Preisgeld beträgt 100.000 Euro und wird auf vier Kategorien und einen Sonderpreis der Jury verteilt. In den Kategorien "Energieeffizienz", "Materialeffizienz", "Emissionsminderung, Aufbereitung & Abtrennung" sowie "Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Industrie 4.0" werden Produkte ausgezeichnet, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten und kurz vor der Markteinführung stehen oder nicht länger als zwei Jahre am Markt sind. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg.

    ElringKlinger errang in der Kategorie „Materialeffizienz“ den zweiten Platz. Dabei überzeugte das Unternehmen die Jury mit einem innovativen, ressourcensparenden neuen Deckeldesign für prismatische Lithium-Ionen-Zellen, die als Energiespeicher fungieren und üblicherweise zu Modulen verschaltet werden. Der Zelldeckel sorgt für die Stromübertragung in und aus der Zelle über die Zellpole. ElringKlinger ist Mitglied des zweiten Batterie-IPCEI-Projekts "EuBatIn", in welchem eine nachhaltige europäische Batteriewertschöpfungskette aufgebaut wird. 

    „Der zweite Platz für unseren „InnoCap“ ist nicht nur eine großartige Bestätigung für die gute Arbeit, die wir in den vergangenen Jahren im Geschäftsbereich Batterietechnologie und Elektromobilität geleistet haben. Er ist auch ein Beleg dafür, wie weit wir bei ElringKlinger hinsichtlich nachhaltiger Mobilität bereits heute sind.“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Wolf.

    Das ausgezeichnete Batteriezellgehäusedesign ermöglicht es, die Bauteilanzahl und -komplexität sowie den Materialeinsatz von energieintensiven Rohstoffen wie Aluminium und Kupfer zu reduzieren. „Wir sparen hierdurch bis zu einem Viertel der Komponenten ein. Der dadurch verminderte Fertigungsaufwand und der geringere Materialbedarf bewirken, dass der CO2-Fußabdruck für dieses Produkt um rund 40 Prozent gesenkt werden kann. Ebenso wird aufgrund der geringeren Bauteilanzahl und der effizienten Montage die Ausschussrate signifikant reduziert“, erklärt Gunnar Deichmann, Vice President Battery Technology & E-Mobility.

    „Ich bin beeindruckt von der Entschlossenheit und Konsequenz, mit der Unternehmen mit ressourceneffizienten Prozessen und Produkten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz leisten. Mit dem Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg honorieren wir das Engagement und geben den Unternehmen die Gelegenheit, ihre innovativen Entwicklungen zu präsentieren“, erklärte Umweltministerin Thekla Walker.

    Die weiteren Juroren sind Prof. Dr. Thomas Hirth (Vizepräsident für Innovation und Internationales am Karlsruher Institut für Technologie KIT), Prof. Dr.-Ing. Peter Elsner (Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT), Dr. Christian Kühne (Geschäftsführer THINKTANK Industrielle Ressourcenstrategien), Dr.-Ing. Ursula Schließmann (Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, Head of Business Field Environmental and Climate Protection Technologies), Dr.-Ing. Hannes Spieth (Geschäftsführer der Umwelttechnik Baden-Württemberg GmbH – Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz Baden-Württemberg), Dr. Silke Wagener (Freudenberg Technology Innovation SE & Co. KG, Head of Technology Innovation Communication).

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    Q3 2021: ElringKlinger mit Umsatzplus, Ergebnisverbesserung und positivem Cashflow

    • Umsatz im dritten Quartal 2021 um 5,1 % auf 401 Mio. EUR gewachsen, Umsatzplus von 18,3 % nach neun Monaten auf 1.218 Mio. EUR
    • EBIT-Marge im dritten Quartal 2021 bei 6,7 %, nach neun Monaten bei 8,1 %
    • Erneut positiver operativer Free Cashflow bedeutet weitere Reduzierung der Nettofinanzverbindlichkeiten auf 361 Mio. EUR, Net Debt/EBITDA nun bei 1,3
    • Bestätigung des im Oktober 2021 leicht erhöhten Ausblicks

     

    Dettingen/Erms (Deutschland), 4. November 2021 +++ Die ElringKlinger AG konnte im abgelaufenen dritten Quartal der allgemeinen Marktentwicklung im Automobilsektor trotzen: Obwohl die globale Produktion nach IHS-Angaben um rund 20 % zurückging, hat der Konzern seine Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal um 19,5 Mio. EUR oder 5,1 % auf 400,6 Mio. EUR ausdehnen können.

    Insgesamt bewertet Dr. Stefan Wolf, der Vorstandsvorsitzende der ElringKlinger AG, das Quartal sehr positiv: "ElringKlinger kann überaus erfreuliche Quartalszahlen vorweisen. Trotz negativer Marktentwicklung haben wir unseren Umsatz im dritten Quartal steigern können. In der EBIT-Marge haben wir uns gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert und wir haben erneut einen positiven operativen Cashflow erzielt, so dass wir die Nettofinanzverbindlichkeiten weiter zurückführen konnten. Für das Effizienzsteigerungsprogramm der vergangenen knapp drei Jahre ziehen wir daher ein sehr positives Fazit."

    Mit dem Umsatzwachstum von 5,1 % trug das Berichtsquartal zu einer insgesamt starken Entwicklung nach neun Monaten bei, in denen ElringKlinger Erlöse in Höhe von insgesamt 1.218,2 Mio. EUR erzielen konnte. Dadurch lag der Konzern um 18,3 % oder 188,7 Mio. EUR über dem gleichen, noch von den Lockdown-Folgen geprägten Vorjahreszeitraum. Unterstellt man konstante Wechselkurse, hätte das Wachstum sogar 19,5 % betragen. Der Markt hingegen konnte in den ersten neun Monaten 2021 lediglich um 9,5 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zulegen.

    Die positive Umsatzentwicklung zeigte sich sowohl in den Segmenten Kunststofftechnik und Ersatzteilgeschäft als auch im Segment Erstausrüstung. Hier legte der E-Mobility-Bereich stark zu, in dem neben der Brennstoffzellentechnologie die Batterietechnologie und die elektrischen Antriebseinheiten des Konzerns gebündelt sind. Der Geschäftsbereich konnte seinen Umsatzanteil am Gesamtkonzern nach 1 % im dritten Quartal 2020 auf inzwischen 6 % deutlich steigern. Damit verfügt ElringKlinger bereits heute über einen starkes Standbein im Fahrzeugmarkt der neuen Antriebstechnologien. Zu diesem Umsatzanteil kommen noch Erlöse der Komponenten aus den klassischen Geschäftsbereichen und Strukturleichtbauteile hinzu, die in vollelektrischen Fahrzeugen in Serie verbaut werden.

    Überaus starker Auftragseingang, Auftragsbestand auf Rekordniveau
    Bei steigendem Umsatz konnte ElringKlinger eine anhaltend gute Auftragssituation verzeichnen. Nach hohen Zuwachsraten in den Vorquartalen von 62,4 % (Q1) sowie 123,0 % (Q2) lag der Auftragseingang auch im dritten Quartal 2021 mit einem Anstieg um 14,8 % auf 486,3 Mio. EUR deutlich über Vorjahresniveau. Aufgrund des überaus starken Auftragseingangs legte auch der Auftragsbestand signifikant zu. Zum Quartalsstichtag am 30. September 2021 konnte der Konzern Aufträge im Wert von 1.307,3 Mio. EUR verbuchen - ein Plus von 7,0 % gegenüber Q2 2021 und 34,5 % gegenüber Q3 2020.

    Deutliche Ergebnisverbesserung
    Im Zuge der Umsatzsteigerung hat ElringKlinger sein Ergebnis deutlich verbessern können. Grundlage dafür war auch die Fortführung des Effizienzsteigerungsprogramms, das der Konzern seit Anfang 2019 erfolgreich umsetzt. Auch aufgrund dessen konnten belastende Faktoren wie das hohe Rohstoffpreisniveau abgefedert werden. Im Berichtsquartal lag das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) mit 55,0 Mio. EUR um 6,0 Mio. EUR oder 12,3 % über dem Wert des Vorjahres. In den ersten neun Monaten 2021 konnte ElringKlinger das EBITDA mit 182,6 Mio. EUR gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum (9M 2020: 93,9 Mio. EUR) sogar nahezu verdoppeln.

    Nach neun Monaten belief sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 98,5 Mio. EUR, nach 2,5 Mio. EUR von Januar bis September 2020. Im Berichtsquartal lag das EBIT in Höhe von 27,0 Mio. EUR um 8,1 Mio. EUR höher als im dritten Quartal 2020. Infolgedessen ergibt sich für das dritte Quartal 2021 eine EBIT-Marge von 6,7 % und für die ersten neun Monate 2021 von 8,1 %, was jeweils deutlich über dem Vorjahresniveau liegt (Q3 2020: 5,0 % bzw. 9M 2020: 0,2 %).

    Das Ergebnis beinhaltet auch Effekte aus den anhaltend hohen Rohstoffpreisen. Wie im bisherigen Jahresverlauf befinden sich die Preise der für ElringKlinger besonders relevanten Rohstoffe wie Stahl, Aluminium und Polyamide (Kunststoffgranulate) auf einem hohen Niveau. So nahmen die Materialaufwendungen im Berichtsquartal um 11,3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal zu. Ebenfalls legten im Zuge der Geschäftsbelebung im dritten Quartal 2021 die Personalkosten wieder zu. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zum Konzernumsatz) belief sich auf 30,9 % und stieg zwar im Vorjahresvergleich (Q3 2020: 29,3 %), zeigte sich allerdings gegenüber den Vorquartalen (Q1 2021: 32,0 % bzw. Q2 2021: 32,8 %) auch aufgrund der konsequenten Umsetzung des globalen Effizienzsteigerungsprogramms rückläufig.

    Erneut positiver operativer Free Cashflow bewirkt weitere Reduzierung der Nettofinanzverbindlichkeiten
    Sowohl die Ergebnissituation als auch die Finanzverbindlichkeiten haben sich im Jahresverlauf positiv entwickelt und damit zu einer deutlichen Verbesserung der Verschuldungskennzahl Net Debt/EBITDA geführt. Diese lag zum Berichtsstichtag 30. September 2021 bei 1,3, nach 2,5 am Jahresende 2020 und noch 3,4 ein Jahr zuvor. Das Net Working Capital nahm in absoluter Höhe zwar um 4,2 % auf 424,3 Mio. EUR zu. Der Anstieg fiel jedoch unterproportional zum Umsatzwachstum aus, so dass sich zum 30. September 2021 der Anteil des Net Working Capitals am Umsatz auf 25,4 % verbesserte, nachdem er zum Quartalsstichtag des Vorjahres noch 28,1 % und zum Jahresende 2020 noch 27,2 % betrug. In Kombination mit dem fortgeführten disziplinierten Investitionsansatz wurde auch im Berichtsquartal ein positiver operativer Free Cashflow generiert. Letztlich trug das dritte Quartal 2021 mit 8,1 Mio. EUR zum operativen Free Cashflow von 73,7 Mio. EUR der ersten neun Monate 2021 bei. Auch dadurch konnten die Nettofinanzverbindlichkeiten gegenüber dem Quartalsstichtag des Vorjahres um 151,6 Mio. EUR auf 360,8 Mio. EUR am 30. September 2021 gesenkt werden.

    Bestätigung des im Oktober 2021 leicht erhöhten Ausblicks
    Aufgrund der starken Quartalsergebnisse hat ElringKlinger im Zuge der Vorabveröffentlichung im Oktober 2021 seine Prognose für das laufende Jahr 2021 angepasst. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich in den letzten Wochen des Berichtsquartals die Marktaussichten unter dem Eindruck der Halbleiterengpässe, der schwierigen Rohstoffversorgung und des hohen Rohstoffpreisniveaus deutlich eingetrübt haben. Die Unsicherheit über stabile Absatzzahlen wie auch über Rohstoffbedarf und -verfügbarkeit hält weiter an. Vor diesem Hintergrund geht ElringKlinger nunmehr von einem Umsatz aus, der mehrere Prozentpunkte über den erwarteten Veränderungen der globalen Light-Vehicle-Produktion (zuvor: in etwa der Veränderung entsprechend) liegen wird. Der Branchendienstleister IHS hatte für 2021 zuletzt ein Wachstum der globalen Produktion von 1,6 % gegenüber dem Vorjahr geschätzt und dieses inzwischen weiter leicht nach unten auf 0,3 % korrigiert. Für das Ergebnis geht der Konzern auch unter Berücksichtigung der geplanten Standortoptimierung im Geschäftsbereich Shielding Technology von einer EBIT-Marge von rund 6 % (zuvor: rund 5 bis 6 %) aus. Die Gesamtjahreserwartungen für die weiteren wesentlichen Konzernkennzahlen bleiben unverändert. Die mittelfristigen Ziele werden ebenfalls bestätigt.

    Kennzahlen über das 3. Quartal und die ersten neun Monate 2021

    in Mio. EUR9M
    2021
    9M
    2020
    ∆ abs.∆ rel.Q3
    2021
    Q3
    2020
    ∆ abs.∆ rel.
    Auftragseingang1.492,4971,1+521,3+53,7%486,3423,6+62,7+14,8%
    Auftragsbestand1.307,3971,8+335,5+34,5%1.307,3971,8+335,5+34,5%
    Umsatz1.218,21.029,6+188,7+18,3%400,6381,2+19,5+5,1%
    davon Währungseffekte  -12,6-1,2%  +6,8+1,8%
    davon M&A-Aktivitäten  +0,0+0,0%  +0,0+0,0%
    davon organisch  +201,3+19,5%  +12,6+3,3%
    EBITDA182,693,9+88,7+94,5%55,049,0+6,0+12,2%
    EBIT98,52,5+96,0+>100%27,018,9+8,1+42,9%
    EBIT-Marge (in %)8,10,2+7,9PP-6,75,0+1,7PP-
    Finanzergebnis-6,7-25,9-19,2--3,2-9,8+6,6-
    Ergebnis vor Ertragsteuern91,7-23,4+115,1+>100%23,89,2+14,6+>100%
    Ertragsteuern37,37,7+29,6+>100%14,46,3+8,1+>100%
    Periodenergebnis
    (nach Minderheiten)
    54,8-30,1+84,9+>100%9,03,4+5,6+>100%
    Ergebnis je Aktie (in EUR)0,86-0,47+1,33+>100%0,140,05+0,09+>100%
    Investitionen (in Sachanl.
    und Finanzimmobilien)1
    37,737,9-0,2-0,5%15,215,1+0,1+0,7%
    Operativer Free Cashflow73,7102,3-28,6-28,0%8,178,6-70,5-89,7%
    Net Working Capital424,3407,3+17,0+4,2%    
    Eigenkapitalquote (in %)46,741,0+5,7PP-    
    Nettofinanz-
    verbindlichkeiten
    360,8512,4-151,6-29,6%    
    Mitarbeiter (30. 09.)9.5549.5792-25-0,3%    

    Differenzen durch Rundungen möglich
    1 Auszahlungen
    2 Mitarbeiterzahl angepasst, da Werkstudenten und Auszubildende seit 2021 nicht eingerechnet werden

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    Pressemitteilung

    ElringKlinger bündelt Kräfte im Geschäftsbereich Abschirmtechnik

    Die Transformation der Mobilität verändert die Automobilbranche tiefgreifend. Um die Herausforderungen des Wandels auch in Zukunft erfolgreich zu bewältigen, zielt der Konzern strategisch darauf ab, die Kräfte im Geschäftsbereich Abschirmtechnik zu bündeln und dessen Standortstruktur zu optimieren. Infolgedessen ist beabsichtigt, die Produktionsaktivitäten am Standort Langenzenn schrittweise stillzulegen und die laufenden Projekte des Werks durch weitere Gesellschaften des Geschäftsbereichs sicherzustellen.

    Dettingen/Erms (Deutschland), 28. Oktober 2021 +++ Die Automobilbranche unterliegt einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Um die CO2-Emissionen in der Mobilität zu reduzieren und die immer strikteren Regulierungsvorschriften zu erfüllen, bringen die Automobilhersteller mehr und mehr Hybrid- und vollelektrische Fahrzeuge auf den Markt. Diese Entwicklung trifft ElringKlinger bei verbrennungsmotornahen Abschirmteilen und Hitzeschilden rund um den Abgasstrang. Gleichzeitig erwartet man für die kommenden Jahre höhere Produktionszahlen für Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeuge als zuvor. In Folge der Coronavirus-Pandemie wurde dieser Wandel noch einmal beschleunigt und haben sich die Nachfragemengen in klassischen Antriebstechnologien stärker als ursprünglich erwartet reduziert. Auch deswegen hat sich der Wettbewerb in der Abschirmtechnik noch einmal spürbar verschärft.

    Vor diesem Hintergrund sollen die Kräfte im Geschäftsbereich Abschirmtechnik gebündelt und Kapazitäten konsolidiert werden. Hierzu gehört eine Optimierung der Standortstruktur des Geschäftsbereichs sowie die Umsetzung kontinuierlicher Verbesserungsmaßnahmen, um Ineffizienzen durch die veränderten Rahmenbedingungen zu vermeiden und die Kapazitäten effektiver zu nutzen. Ziel des Konzerns ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsbereichs Abschirmtechnik nochmals zu erhöhen und seinen Kunden auch zukünftig anspruchsvolle Lösungen bedarfsgerecht anbieten zu können.

    Im Zuge dieser umfangreichen Planungen ist beabsichtigt, wesentliche Betriebsteile des Standorts in Langenzenn schrittweise stillzulegen. Dies betrifft insbesondere die Produktionsbereiche und unterstützende Einheiten. Darüber hinaus ist geplant, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten standortnah fortzuführen. Nach den aktuellen Überlegungen können die beabsichtigten Maßnahmen zum dritten Quartal 2022 beginnen.

    Am Standort Langenzenn sind derzeit etwa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon rund 20 % in der Forschung und Entwicklung.

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    Hauptversammlung

    Die 118. ordentliche Hauptversammlung der ElringKlinger AG fand am 16. Mai 2023 als virtuelle Hauptversammlung im ICS Internationalen Congresscenter Stuttgart, Messepiazza, 70629 Stuttgart, statt. 

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